Setting und Kosten 

 

In aller Regel finden Einzelsitzungen statt, in Ausnahmefällen können auch - in Absprache mit dem Klienten - Bezugspersonen (z.B. Angehörige) zu einem Gespräch gebeten werden.

Üblicher Weise findet eine Therapiestunde pro Woche statt (wobei eine Stunde - ähnlich wie in der Schule - 50 Minuten dauert). Im Einzelfall kann es sich als günstig erweisen, einen anderen zeitlichen Rhythmus zu wählen (z.B. Doppelstunden oder vierzehntägige Termine).

 

Hinsichtlich der Kosten gibt es mehrere Varianten:

a) Vollzahler: Sie bezahlen die Therapiekosten in voller Höhe selbst und beanspruchen auch keinen Kostenersatz. In diesem Fall ist keinerlei Antragsstellung nötig; der Psychotherapeut stellt Ihnen fallweise (Frequenz nach Absprache) eine Rechnung aus, die Sie durch Überweisung begleichen.

b) Kostenzuschuss: Sie sind bei der Salzburger Gebietskrankenkasse (SGKK) oder der BVA versichert, verfügen über ein "normales" Einkommen, und wollen sich den Ihnen zustehenden Kostenersatz von € 21,80 pro Stunde von der Krankenkassen holen.

In diesem Fall sind mehrere Schritte nötig:

1.) Nach einer ersten Kontaktaufnahme suche ich für Sie bei der SGKK/BVA/ARGE Psychotherapie um Genehmigung von Psychotherapie an (Antragstellung).

2.) Bis zur zweiten Therapiestunde müssen Sie eine ärztliche Bestätigung einholen, dass nichts gegen Psychotherapie spricht ist (dieser Schritt bezweckt den Ausschluss ernsthafter körperlicher Erkrankungen als Ursache für Ihre Symptomatik). Das Formular hierfür erhalten Sie beim ersten Gespräch von mir.

3.) Sie begleichen die Rechnungen per Überweisung und können anschließend mit dem Einzahlungsnachweis bei der SGKK/BVA um teilweisen Kostenersatz einreichen (persönlich oder schriftlich).

c) WS-Antrag: Sie verfügen über ein geringes Einkommen (z.B. niedrige Rente oder Arbeitslosenentgelt) oder/und haben hohe Kosten zu tragen (z.B. Alimentationspflichten, Pfändungen, o.ä.). In diesem Fall können Sie - falls Sie bei der SGKK/BVA versichert sind - einen sogenannten "WS-Antrag" stellen (WS steht für "wirtschaftlich schwache Personen"). Damit können Sie einen höheren Kostenzuschuss erhalten - bis zur Übernahme des gesamten Therapiehonorares. Dazu müssen Sie in der GKK/BVA vorsprechen - am besten bringen Sie gleich möglichst alle Nachweise über Einkünfte und Ausgaben (Zahlungsverpflichtungen) mit. Auch in diesem Fall muss der Therapeut zuerst einen Antrag um Genehmigung von Psychotherapie an die SGKK/BVA stellen, und Sie müssen dem Therapeuten ebenfalls die ärztliche Bestätigung vorlegen (s.o.)