Störungsbilder / Diagnosen

 

Die Klassifizierung psychischer Leidenszustände in diagnostische Kategorien dient in erster Linie der Erleichterung der Kommunikation. Worte, wie "Depression" oder "Phobie", geben Kollegen und Kolleginnen eine sehr rasche Orientierung (z.B. für die optimale Zuweisung zu KollegInnen) oder erleichtern die Suche nach Fachliteratur extrem (die ja zunächst nach Schlagworten erfolgt).

Selbstverständlich wird jeder Klient, Klientin bzw. Patient und Patientin als Individuum gesehen und unterscheidet sich gravierend von anderen Menschen mit der gleichen "Diagnose", sowohl in der Entstehungsgeschichte der Symptome, in ihrer Ausprägung, wie auch im subjektiven Leiden. 

In diesem Sinne sind auch die nachfolgenden Ausführungen zu unterschiedlichen "Störungsbildern" zu verstehen: Lediglich als eine grobe Charakterisierung bzw. erste Information. Es wurden nur die am häufigsten vorkommenden Gruppen aufgenommen. Scheuen Sie sich also nicht einen Therapeuten oder eine Therapeutin aufzusuchen, auch wenn Sie Ihre Beschwerden hier nicht erwähnt finden. 

 

"Heute weiß ich, dass meine Besserung begann, als ich den Mut aufbrachte, mir meine Probleme einzugestehen und therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen!" 

(F.S., Patientin)

(Alle Fotos: H.Mackinger)