Zwangsstörungen können grundsätzlich als "Gedanken-Zwänge" oder als "Zwangs-Handlungen" vorkommen, häufig treten sie in einer Mischform auf.

Die am häufigsten vorkommenden Zwänge sind der Waschzwang, Kontrollzwänge (Ist der Herd auch wirklich ausgedreht?) und reine Gedankenzwänge (z.B. die Vorstellung jemand verletzt zu haben).

Zwangsstörungen sind häufig von starken Ängsten als Ursache (z.B. die Angst vor "Bakterien" beim Waschzwang) oder als Folge (z.B. bei Unterlassungen von Zwangshandlungen: "Wenn ich X nicht mache, dann passiert Y") begleitet.